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Telefonie: virtuell gut erreichbar

Telefonie: virtuell gut erreichbar

Das Bielefelder Telekommunikationsunternehmen AGFEO bietet mit HyperVoice eine virtuelle IP-Telefonanlage, die mit Systemfunktionalität aufwartet. Damit erschließt sich dem Hersteller ein neuer Kundenkreis.

Virtuelles Telefonieren macht Sinn: Es ist einfach und flexibel – und es macht den Anwender unabhängiger. Denn virtuelle Telefonanlagen bedienen sich der Funktionsweise der VoIP-Telefonie, bei der das Internet zur Übertragung von Gesprächen dient. Eine solche IP-Telefonanlage hat der Bielefelder Telekommunikationsspezialist AGFEO mit HyperVoice auf den Markt gebracht. Dahinter verbirgt sich eine Plattform, die die Vorteile von Virtualisierungslösungen und Soft-PBX-Systemen nutzt. Virtuelle Soft-PBX-Telefonanlagen sind rein softwarebasierte Kommunikationssysteme, die auf PC-Serversystemen laufen. „Mit HyperVoice erhalten Kunden somit ein hochmodernes TK-System, das mit echten Systemfunktionen punktet“, ist sich Michael Born, Geschäftsführung AGFEO, sicher.

Ergänzung, nicht Ersatz

Die neue HyperVoice-Serie stellt eine sinnvolle Ergänzung – und keinen Ersatz – zu der vor Ort installierbaren Telefonanalage der ES-Reihe dar. Damit basiert das System ganz automatisch auf den Vorzügen der ES-Serie wie der bereits bekannten Konfigurationsoberfläche und den vorhandenen Leistungsmerkmalen. Es gibt keinerlei Einschränkungen zu einem klassischen ITK-System von AGFEO. Bei der Auswahl gängiger SIP-Endgeräte gibt es die freie Auswahl – egal ob SIP, DECT IP oder IP-Systemtelefone.

Zwei Varianten

HyperVoice gibt es in zwei Varianten: zur Softwareinstallation für HyperVisor (VMWare [ova], Hyper-V [vhdx]) und „out of the Box“ als HyperVoice-Appliance basierend auf eigenständiger Hardware. Ausbau, Möglichkeiten, Funktionsumfang, Leistungsmerkmale, Be-dienung und Einrichtung sind dabei immer identisch – egal, für welche Variante man sich entscheidet. Wer sich gut mit HyperVisor-Virtualisierungssystemen auskennt, nutzt die Variante für virtuelle Maschinen. Alternativ setzt man auf die schon vorkonfigurierte und nach Start direkt einsetzbare HyperVoice Appliance, wenn man mit den PC-Systemen oder der Serverinfrastruktur des Kunden nicht wirklich etwas zu tun hat oder aber HyperVisor noch ein Buch mit sieben Siegeln ist. „Die verwendeten Komponenten sind sehr hochwertig, sodass sie einen langjährigen, stabilen 24-Stunden-Betrieb ermöglichen“, betont Michael Born.
Mit dem neuen System dringt der Hersteller auch in neue Zielgruppen hervor: Neben kleinen Unternehmen können beide Varianten auch in Unternehmen mit bis zu 250 Nutzern eingesetzt werden – die Skalierung beginnt bei zwei Usern. Eine Erweiterung ist jederzeit möglich: Kommen neue Mitarbeiter hinzu oder ändert sich die Unternehmensstruktur, ist ein schneller, unkomplizierter Anschluss an die internetbasierte Telefonanlage möglich. Im Übrigen lassen sich bis zu 80 Gespräche gleichzeitig führen.
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Die neue HyperVoice-Serie stellt eine sinnvolle Ergänzung und keinen Ersatz zu der vor Ort installierbaren Telefonanlage der ES-Serie dar.
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Es werden nur die Calls, User sowie Funktionslizenzen in einzelnen definierten Schritten aktiviert, die auch wirklich benötigt und umgesetzt werden.

Einfache Installation

Da eine Software-Telefonanlage keinen klassischen Portausbau kennt, werden Ausbau und Funktionsumfang über Grund- und Funktionslizenzen definiert. Es werden nur die Calls, User als Grundlizenzen sowie Funktionslizenzen in einzelnen definierten Schritten aktiviert, die auch wirklich benötigt beziehungsweise umgesetzt werden – nicht mehr und nicht weniger. Die Kosten sind somit transparent und die Planungssicherheit ist gewährleistet. Für die ersten zwei Jahre ist die Updatemöglichkeit eines registrierten AGFEO-HyperVoice-Systems kostenfrei. Zudem wird jedes HyperVoice-System (egal ob VM oder Appliance) mit einem Basismodul ausgeliefert, das dauerhaft und kostenfrei genutzt werden kann. Dieses Basismodul umfasst je zwei User und zwei Calls, eine Voice-Box, 18 Smart-Home-Objekte und eine Alarmierungsfunktion über Wählgerätefunktion.

Der Anbieter hat besonders darauf geachtet, dass sich die Konfigurationsoberfläche von HyperVoice und die Installation nicht sonderlich von den bekannten ES-Systemen unterscheiden. Damit gewährleistet das Unternehmen, dass seine zertifizierten Partner einen leichten und schnellen Einstieg in die Produktinstallation haben. Übrigens: Nur Partner, die auf HyperVoice geschult sind, dürfen die Lösung vermarkten und installieren. Interessierte AGFEO-Fachhändler, aber auch solche, die es werden wollen, können sich dazu im Login-Bereich oder per Infoline über Termine für Webinare und Schulungen informieren.
 
Anna Köster