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Porto: satte Rabatte

Porto: satte Rabatte

Wer viele Briefe verschickt und dafür das volle Porto bezahlt, macht etwas falsch. Teilleistungen oder die Nutzung eines Konsolidierers ermöglichen viel Preisnachlass, die elektronische Vorankündigung bei der Deutschen Post hilft, zusätzlich zu sparen. Eine Schnittstelle zwischen Frankiermaschine und dem entsprechenden Portal sorgt dafür, dass der notwendige Aufwand fast gänzlich entfällt.

Das Porto ist in vielen Unternehmen ein bedeutender Kostenfaktor. Manch ein Mittelständler verschickt monatlich Briefe mit dem Gegenwert eines Mittelklassewagens. Die Chancen, solche Kosten zu senken, sollte man sich nicht entgehen lassen. Bei sehr großen Briefmengen erhalten Versender Rabatt auf das Porto der Deutschen Post: Wer 5.000 Briefe verschicken möchte oder mindestens 500 Briefe so sortiert, dass sich die Post den Sortierprozess sparen und die gelben Kisten direkt in den richtigen Lieferwagen stellen kann, bekommt zwischen 15 und 44 Prozent „Teilleistungsrabatt“.

Konsolidierung: sparen mit kleinen Mengen

Auch Versender mit kleineren Mengen können von diesen Rabatten profitieren, wenn sie einen Vertrag mit einem Konsolidierer abschließen. Dieser sammelt Sendungen von seinen Kunden, sortiert sie gemeinsam über die Sortiermaschine nach Destination und speist sie zu Tausenden bei der Deutschen Post ein. Für diese Leistung, die der Post enormen Aufwand erspart, erhält er die höchsten Rabatte, von denen er einen Teil an seine Kunden weitergibt – so ist sein Geschäftsmodell. Im Fachjargon heißt das „Infrastrukturrabatt“ (ISR). Die Höhe des Anteils ist Verhandlungssache. Ein weiteres Plus: Der Konsolidierer holt die Post bei seinen Kunden ab.

Damit es sich für alle Beteiligten lohnt, sollte zum Konsolidieren schon eine Menge von mehreren hundert Briefen im Monat beigebracht werden. Das kann neben der Tagespost zum Beispiel eine große Werbeaktion sein, aber auch ein monatlicher Rechnungslauf.
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Den ISR gibt es auf größere Mengen. Deshalb ist der ISR Connector zunächst nur beim Flaggschiff von Pitney Bowes vorgesehen. Die ISR-Auftragsdaten werden über dieselbe Oberfläche wie der Frankierauftrag verwaltet. Viele Daten für das Auftragsmanagement müssen nur einmal eingegeben werden und lassen sich wieder aufrufen.

Noch mehr Sparpotenzial

Es ist aber noch mehr Potenzial drin: Für seine Frankiermaschine SendPro P bietet Pitney Bowes seit neuestem eine direkte Verbindung zum „AM Portal“ – AM steht für Auftragsmanagement – der Deutschen Post an, die den Nutzern ohne Aufwand zusätzliche 5 Prozent Preisnachlass einbringt. In diesem Portal muss jede Einlieferung rechtzeitig angemeldet werden, damit die Post vorab weiß, wie viele Sendungen sie zu erwarten hat. Es wird eine Auftragsnummer vergeben, die in dem Frankierstempel festgehalten ist. Durch diesen „ISR Connector“ zwischen Frankiermaschine und Portal wird der dafür erforderliche Aufwand erheblich vereinfacht und beschleunigt, denn der Bediener braucht nicht das Portal am PC aufzurufen, sondern muss lediglich auf dem Display ein paar auftragsspezifische Eingaben machen, den Rest erledigt die Maschine allein: Sie sammelt die ISR-Daten beim Frankieren und übermittelt sie selbstständig an das AM Portal; auch der Konsolidierer erhält Einsicht in die Auftragsdaten. Ein Timer erinnert wahlweise rechtzeitig an den Auftragsabschluss oder löst ihn zur eingestellten Zeit aus. Darüber hinaus bietet der ISR Connector eine übersichtliche Auftragsverwaltung, die auch die freie Vergabe von verständlichen Auftragsnummern beinhaltet.

Anja Knies
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info: Voraussetzungen für den ISR

  • Vertrag mit Konsolidierer und Deutscher Post
  • Maschinenlesbare Adressierung
  • Vorsortierung
  • Nummerierung
  • Neuer Frankierstempel