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Mit Verantwortung drucken

Mit Verantwortung drucken

Auch beim Drucken ist Umweltschutz nötig und möglich: Von einer nachhaltigen Papierproduktion über eine ökologische Verpackung der auszuliefernden Produkte bis hin zum Recycling der Tonerkartuschen achtet TA Triumph-Adler darauf, der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Die ganze Arbeit ausschließlich digital erledigen? Dass das in der Praxis einfach nicht immer funktioniert, erleben die meisten Büroarbeiter tagtäglich. Bei dem einen oder anderen kommt bei manchen Tätigkeiten wie etwa beim Drucken dann auch schon das schlechte Gewissen durch – man will die Umwelt ja schließlich so wenig wie nur möglich belasten. Doch auch Hersteller sind inzwischen bestrebt, ihren Kunden nachhaltige Lösungen anzubieten.
Manch ein Anbieter legt sogar einen besonderen Schwerpunkt darauf. „Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und der Gesellschaft bewusst und werden dieser gerecht“, schildert Christopher Rheidt, Managing Director bei TA Triumph-Adler, ein wichtiges Anliegen des Unternehmens. „Wir optimieren kontinuierlich unsere Produkte und Dienstleistungen im Sinne unserer Kunden, der Umwelt und der Gesellschaft. So tragen wir aktiv zur nachhaltigen Ressourcenschonung bei.“

Papier aus nachhaltiger Produktion

Zum Ausdrucken von Dokumenten braucht man Dreierlei: einen Drucker beziehungsweise ein MFP, passenden Toner und natürlich Papier. Letzteres lässt TA Triumph-Adler in Portugal nachhaltig herstellen: Zum Einsatz kommt der Blaue Eukalyptus, ein schnell wachsender Baum mit kurzen Fasern, die die Verarbeitung erleichtern und gleichzeitig für eine bessere Qualität des Papiers sorgen. Es kommt zu weniger Papierstaus und weniger Papierabrieb, was wiederum die Ressourcen schont. Zudem kann durch die Faserstruktur des Eukalyptus der Einsatz von Chemikalien stark reduziert werden.
An der 200 Meter langen Papiermaschine, die mit einer Geschwindigkeit von 108 Stundenkilometern Fasern in Papier verwandelt, werden in der Stunde rund 80 Tonnen hochwertiges Papier hergestellt. Und weil auf Eukalyptus gesetzt wird, sind 46 Prozent weniger Rohstoffe nötig als bei anderen Bäumen. Für diese nachhaltige Produktion erhielt die Papierfabrik das FSC-Zertifikat, das Siegel des Forest Stepwardship Council, das als Nachweis für eine Papierproduktion gilt, die den Raubbau an Wäldern vermeidet und auf Nachhaltigkeit setzt. Die Maschinen laufen zudem weitgehend mit Solarstrom. Dafür sorgen die 8.000 Quadratmeter an Solarzellen auf dem Fabrikgelände.
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Ressourcen schonen: Für die nachhaltige Produktion von Papier kommt der Blaue Eukalyptus zum Einsatz – ein schnell wachsender Baum, der eine sehr gute Papierqualität liefert.

Pappe statt Plastik

Vom Thema Papier zu Pappe ist es nicht weit. Diese ist nämlich Hauptbestandteil der Verpackungen bei TA, auf Füllmaterial wird weitestgehend verzichtet und die Geräte werden „schlau“ verpackt. „Wir setzen eine bestimmte Falttechnik ein, die die Verpackungen beeindruckend stabil macht, obwohl außer den Geräten nur Pappe drinsteckt“, erklärt Andreas Wiegand, Umweltbeauftragter bei TA Triumph-Adler. Auf Styropor und anderes Füllmaterial verzichtet TA Triumph-Adler seit vielen Jahren, nur selten nutzt der Hersteller noch Luftpolsterfolien, wie etwa für Festplatten: Elektronik mag es nun mal nicht, wenn sie erschüttert wird. Ein Dienstleister des Unternehmens schiebt aufgeblasene Luftsäcke zwischen die Multifunktionskopierer, um sie zu puffern. Die Luft lässt sich anschließend rauslassen und die Säcke können wie Bettwäsche gefaltet werden – bis zu ihrem nächsten Einsatz.

Kartuschen-Recycling

Übrigens nimmt TA Triumph-Adler das Verpackungsmaterial komplett zurück, sodass für den Kunden kein Müll entsteht. Das gilt auch für Tonerkartuschen, die allerdings noch mit Plastiktüten ausgeliefert werden. Doch das hat einen Grund: Alte, gebrauchte Tonerkartuschen können anschließend in genau diese Beutel gesteckt werden, die sich versiegeln lassen. Die leeren Kartuschen gelangen nach Abholung durch einen Dienstleister in eine Recyclingfabrik, in der sie geshreddert werden. Das entstandene Granulat lässt sich zu fast 100 Prozent in den Kreislauf zurückführen. TA kann auf diesem Weg zudem sicherstellen, dass die Originalkartuschen nicht falsch befüllt werden.
„Das Takeback-System stellt einen großen Beitrag zum Umweltschutz dar“, meint Andreas Wiegand. Die Abwicklung ist denkbar einfach: Nach der Anmeldung auf dem Portal takeback.eu bestellt der Kunde eine leere Box, in der alte Verbrauchsmaterialen wie Tonerkartuschen gesammelt werden können. Ist die Box voll, erhält der Kunde über das Portal eine neue – die volle Box wird im selben Zuge zur Abholung beauftragt. Eine Rücknahmekette, die Müll vermeidet und die Umwelt schont. Jeder Kunde kann auf der Plattform zudem seine eigene Statistik und damit seinen CO2-Fußabdruck einsehen. Wiegand ist sich sicher: „Das motiviert ungemein“.
 
Anna Köster